Gerhard Flekatsch
Medieninhaber: Gerhard Flekatsch
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Copyright
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Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs (seit 1990)

Selbständiger Bildender Künstler (seit 2005)

Künstlerischer Leiter des Symposions
Kunst - Fehler - Kultur (2006)

Obmann des Vereins Bluethenlese - Schloss Hainfeld (seit 2009)

Künstlerischer Leiter des interkulturellen Dialoges naher osten - naher westen
(seit 2010)

 
Wann immer mich etwas interessierte, befasste ich mich damit. So gesehen verfolgte ich nie einen starren Plan im Leben. Mein Konzept war die Begeisterung, das authentische. Ich spielte Theater, machte Musik, studierte Medizin; arbeitete als Journalist, als Fotograf, im Flugrettungswesen und in der Privatwirtschaft. Ich liebte Sportarten, die den festen Boden verließen und ebenso gerne begab ich mich auf unbekanntes Terrain. Ich begegnete sehr vielen Menschen von denen ich die unterschiedlichsten Dinge lernte. Eines war aber bestimmend: ich drückte meine Gedanken immer in bildlicher Form aus.

Im Atelier meines Großvaters (Richard Mahler) wurden mir schon früh die technischen Grundlagen vermittelt. Ich befasste mich mit Farblehre und Bildkomposition um später alles wieder in Frage zu stellen. Ich mußte meiner eigenen Dynamik folgen und stieß dabei immer wieder auf Parallelen in der kunstgeschichtlichen Entwicklung.

Mein Weg von der gegenständlichen Zeichnung in die Abstraktion bis hin zu Aspekten der Konkreten Malerei verfolgte im Wesentlichen ein Ziel: Die Grenze der Selbstwahrnehmung auszuloten; Wo hört das "ich" auf? Wo beginnt das "andere"? Was passiert in diesem Grenzbereich? Das bildliche formale Konstrukt aus Linie, Fläche und Raum muß erweitert gedacht werden, um seinen assoziativen Erfahrungswert nicht zu verlieren (vgl. Deutungstheorien).

Heute steht der Prozess im Vordergrund. Es geht um Wahrnehmung, um die verschiedenen Perspektiven, um kategorische Erweiterung. Die Interaktion der Arbeit mit der/dem BetrachterIn schafft einen Vorstellungsraum, der individuelles Erfahren möglich macht.